Smartpen: Stift, Ladestation, Kabel, Handbuch, Kugelschreiber und MinenScannen wird jetzt überflüssig: ab heute habe ich alle Papiernotizen, alle Notizen, Skizzen und Texte direkt elektronsisch. Ich schreibe mit einem Kugelschreiber direkt ins Smartphone. Denn heute kam per UPS mein Equil Smartpen – ein Kugelschreiber mit automatischer Aufzeichnung des geschriebenen / gemalten über das Smartphone und direkter Umwandlung von Handgeschriebenem in Text .

Warum ich den den Smartpen überhaupt bestellt gehabt? Erstens ein Test, wie gut die Beteiligung an Crowd-Funding-Projekten funktioniert (Antwort: sehr gut). Andererseits ist es als E-Commerce Berater oder für Coachings wirklich hilfreich, beim Kunden einerseits auf Papier zeichnen oder schreiben zu können und gleichzeitig alles digital im Smartphone bzw. auf PC zur direkten Weiterverarbeitung zu haben.

Bestellung und Lieferung des Smartpen

Gefunden hatte ich den Smartpen vor einiger Zeit als Projekt auf der Crowdfunding-Plattform Indigogo. Dort wird Geld zur RePaket von außenalisierung unterschiedlichster Projekte gesammelt. In meinem Fall wurde der Smartpen noch vor Produktion und endgültiger Entwicklung zu einem Frühkäuferpreis angeboten und mit den (sofort bezahlten) Vorbestellungen dann die Produktion finanziert. So war ich einer der 4.501 Unterstützern, die das Projekt ins Rollen gebracht haben. Gezahlt habe ich am 12. September 2014 genau $99,-.

Jetzt, etwa 2 Monate später, steht UPS vor der Tür. Erster Ärger: da muss ich für ein Paket aus Korea Zoll zahlen in Höhe von € 33,96. Aber klar, da hätte ich dran denken können, wenn ich außerhalb der EU bestelle, dass da Einfuhrzölle drauf zu rechnen sind. Aber egal, ich will das ja haben.

Inbetriebnahme meines elektronischen Stifts

Verpackung des Equil SmartpenNach dem Öffnen des Pakets habe ich eine gut gemachte, professionelle Produktverpackung vor mir. Und nach dem Auspacken liegt auf meinem Tisch: ein Stift, eine Lade-/Erfassungsstration, 3 Kugelschreiber-Minen, ein USB-Kabel und natürlich ein Handbuch.

Jetzt muss ich aber erst noch die App aus einem App Store zu bekommen. Das geht sowohl für Apple iPhone (ab Version 6.0) als auch für Android (ab Version 4.0). Eine der beiden verfügbaren Apps ist spezilisiert auf Notizen, eine andere eher für kreative Arbeiten (Zeichnen). Verwundert bin ich zwar etwas, warum die App bei der Installation auch Zugriff auf meinen Standort, meine Kamera und mein Mikrofon will bzw. für was die App das eigentlich braucht. Aber da ich den Stift testen will, installiere ich schließlich beide Apps trotzdem. Und weil ich den Stift mit mehreren Smartphones und dem Tablet nutzen will, mache ich das sowohl bei isTunes (zwei mal 2 Apps) als auch im Android App Stores (2 Apps). Umfang je App ca. 20 MB, also WLAN unbedingt empfehlenswert.

So, und jetzt ist Warten angesagt. Der Empfänger muss erst einmal geladen werden (entsprechendes Kabel liegt bei, es funktioniert aber jedes Standard-Smartphone-Micro-USB-Kabel.

Fertig. Empfänger ist geladen.

Die ersten Tests: elektronisch Schreiben


Und jetzt ist alles ganz einfach. Bluetooth am Smartphone einschalten, Equil-Empfänger einmal die Taste etwas länger drücken und schon ist der Equil mit dem Smartphone verbunden. Zum Schreiben muss ich nur noch den Empfänger oben am Papier anklippen. Stift mit einer Taste aktivieren (weil er bei längerer Nicht-Benutzung wohl in den Standby-Modus geht) und schon geht es los.

Schreiben läuft völlig unproblematisch. Bei meinen Tests habe ich keinerlei Probleme feststellen können. Und nachdem ich die deutsche Schrifterkennung aktiviert habe, wird sogar meine Handschrift (ja, wirklich: meine Handschrift, die wirklich nicht gerade gut ist) mit kaum Fehlern direkt umgewandelt in Text, den ich dann auf Computern weiter verarbeiten kann.

Fazit

Der erste Test ist sehr positiv ausgefallen. Die Inbetriebnahme lieft ohne jeglich Probleme und war sehr einfach. Die ersten Tests haben gezeigt, dass meine Ansprüche erst einmal erfüllt wurden.

Jetzt kommt die nächsten Tage und Wochen der Praxiseinsatz: bewährt sich der Smartpen auch in der täglichen Nutzung bei meinen Terminen als E-Commerce-Berater? Kann ich die aufgezeichneten Texte und Notizen wirklich so unproblematisch weiterverarbeiten, wie ich es mir erhoffe? Und wie reagieren meine Kunden, wenn ich in Meetings plötzlich etwas elektronisches an meinen Notizblock hefte?